Film/VideoKicking for a Better Future
Kicking for a Better Future
Dokumentarfilm (2007)
Regie, Schnitt
Filmteam: Gizem Adal, Dendy Asrari, Hashim Iqbal Chunpir, Ama Fraikue, Kerim el Hakim, Christoph Hartwig, Björn Kechel, Holger Rada, Sunthar Rajan, Kai Martin Ulrich
Sie kämpfen gegen Armut, Drogen und Aids. Sie setzen sich gegen Kinderarbeit und Alkoholmissbrauch ein. Und sie können verdammt gut mit dem Ball umgehen: Im Juli 2006 treffen sich Spieler und Spielerinnen aus 22 sozialen Fußballprojekten in Berlin, um den ersten Straßenfußballweltmeister zu ermitteln. Die jugendlichen Kicker aus fünf Kontinenten spielen in einem Bolzplatzstadion auf dem Mariannenplatz in Kreuzberg – mitten in einem der sozialen Brennpunkte der Stadt. Doch sie spielen nicht nur Fußball. Sie nutzten auch die Gelegenheit, für ihre Projekte zu werben wie etwa Eliana aus Paraguay, die sich in Asunción im Bildungszentrum CDI engagiert. Tausende von Fans kommen nach Kreuzberg und erleben Straßenfußball und interkulturelles Miteinander hautnah. Doch am Ende gibt es auch einen Gewinner. In einem packenden Finale bezwingt das Team aus Kenia Südafrika mit 4:3 nach Elfmeterschießen und wird erster Straßenfußballchampion. Holger Rada und sein Team haben die Jugendlichen begleitet, sie haben FIFA-Offizielle und Projektverantwortliche interviewt, aber auch mit Anwohnern und Fans gesprochen. Sie haben Konflikte dokumentiert wie etwa das Einreiseverbot für die Teams aus Nigeria und Ghana, und sie haben die ganz besondere Atmosphäre rund um den Mariannenplatz während des Ereignisses eingefangen. Entstanden ist ein Film, der die Grenzlinien zwischen Sport und sozialem Engagement, zwischen Wettkampf und interkulturellem Lernen ausleuchtet.
nach obenDokumentarfilm (2007)
Regie, Schnitt
Filmteam: Gizem Adal, Dendy Asrari, Hashim Iqbal Chunpir, Ama Fraikue, Kerim el Hakim, Christoph Hartwig, Björn Kechel, Holger Rada, Sunthar Rajan, Kai Martin Ulrich
- Winner: Best Documentary
Ohne Kohle Independent Film Festival, Vienna 2007 - Official Selection
Lakedance International Film Festival, Lakedance, Idaho 2007 - Official Selection
Globians International Culture Film Festival, Potsdam 2007 - Official Selection
Cellu l'art Film Festival, Jena 2007
Sie kämpfen gegen Armut, Drogen und Aids. Sie setzen sich gegen Kinderarbeit und Alkoholmissbrauch ein. Und sie können verdammt gut mit dem Ball umgehen: Im Juli 2006 treffen sich Spieler und Spielerinnen aus 22 sozialen Fußballprojekten in Berlin, um den ersten Straßenfußballweltmeister zu ermitteln. Die jugendlichen Kicker aus fünf Kontinenten spielen in einem Bolzplatzstadion auf dem Mariannenplatz in Kreuzberg – mitten in einem der sozialen Brennpunkte der Stadt. Doch sie spielen nicht nur Fußball. Sie nutzten auch die Gelegenheit, für ihre Projekte zu werben wie etwa Eliana aus Paraguay, die sich in Asunción im Bildungszentrum CDI engagiert. Tausende von Fans kommen nach Kreuzberg und erleben Straßenfußball und interkulturelles Miteinander hautnah. Doch am Ende gibt es auch einen Gewinner. In einem packenden Finale bezwingt das Team aus Kenia Südafrika mit 4:3 nach Elfmeterschießen und wird erster Straßenfußballchampion. Holger Rada und sein Team haben die Jugendlichen begleitet, sie haben FIFA-Offizielle und Projektverantwortliche interviewt, aber auch mit Anwohnern und Fans gesprochen. Sie haben Konflikte dokumentiert wie etwa das Einreiseverbot für die Teams aus Nigeria und Ghana, und sie haben die ganz besondere Atmosphäre rund um den Mariannenplatz während des Ereignisses eingefangen. Entstanden ist ein Film, der die Grenzlinien zwischen Sport und sozialem Engagement, zwischen Wettkampf und interkulturellem Lernen ausleuchtet.